Startseite Stiftung Winkelkirche St. Concordia Was erreicht wurde

Stiftung Winkelkirche St. Concordia

Was erreicht wurde


Einige der Abendmahlskelche der Ev. Kirchengemeinde sind durch die Benutzung im Laufe der Zeit in Mitleidenschaft gezogen worden. So beschloß der Gemeindekirchenrat im Jahr 2018 die Restaurierung zweier Kelche, damit sie wieder in Gebrauch genommen werden können. Die Bilder zeigen einen der Kelche vor und nach der Restaurierung. Die Finanzierung wurde mit Fördermitteln vom Thüringischen Landesamt für Denkmalpflege und von der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland sicher gestellt. Der dazu nötige Eigenanteil konnte aus dem Stiftungserlös entnommen werden.
Ferner beteiligten sich dankenswerterweise Ruhlaer Bürger mit Spenden an der Sanierung.
Im Frühjahr 2016 bemerkten wir, daß an der Innenseite der Westwand im Hauptschiff bei Regen ein dünner Wasserstrahl herunterlief. Zunächst dachten wir, daß lediglich ein oder mehrere Dachziegel undicht sind. Aber der herbeigerufene Dachdecker stellt einen größeren Schaden fest. Es mußten nicht nur Ziegel, sondern auch einige Holzlatten ausgewechselt werden. So wurde aus einer vermuteten Kleinreparatur schnell eine kostenintensive Teilerneuerung, die das reguläre Budget für die Kirche in unvorhergesehenem Maße belastet hätte. Doch dank der Stiftung konnte diese unplanmäßige Ausgabe zu einhundert Prozent abgesichert werden.


Vorher

Nachher

Nach längerer Vorbereitungszeit wurden im Januar 2015 acht Klarglas-Rundfenster in unserer Kirche ausgewechselt. Eine Herausforderung für den Fensterbauer, denn es stellte sich heraus, daß jedes Fenster nach ganz bestimmten Maßen in Einzelanfertigung hergestellt werden mußte, weil jede Fensterhöhle ein anderes Bogenmaß hat und war, wie sich beim Messen herausstellte, nicht unbedingt kreisrund. Die Stiftung übernahm etwa ein Drittel der Kosten.

Im Mai 2012 konnte der seit vielen Jahren völlig marode Treppenaufgang zum Seitenschiff der Kirche endlich saniert werden. Neben Spenden und Haushaltsmitteln der Kirchgemeinde half auch hier der Erlös aus der Stiftung mit, die Arbeiten zu verwirklichen. Fördermittel von Dritten wurden nicht in Anspruch genommen. Dank des Stiftungserlöses war unsere Kirchgemeinde aus eigener Kraft in der Lage, die Sanierung bezahlen zu können.

Von 2008 bis 2011 wurde unsere Jehmlich-Orgel von 1911 saniert und am 3. Juli 2011 wieder eingeweiht. Zu der Bereitstellung des Eigenanteils zu den beantragten Fördermitteln hat die Stiftung mit ca. 12.000 Euro bereits wesentlich beitragen können.