Startseite Winkelkirche St. Concordia 18. und 19. Jahrhundert    

Die Winkelkirche St. Concordia (erbaut in den Jahren 1660 – 1662)

18. und 19. Jahrhundert

„Herr, ich habe lieb die Stätte deines Hauses und den Ort, da deine Ehre wohnt“.
                                                                                                       (Psalm 26, 8)

RundfensterRundfenster1694-1718: Jacob Bach (*1655 in Wolfsbehringen), ein Groß-Groß-Cousin von Johann Sebastian Bach, ist der Ruhlaer Kantor. Er starb in Ruhla.

1696/97: Der Südflügel bekam den Singechor als neuen Standort für die Orgel, die gleichzeitig erneuert wurde, und die vier Emporen. (Gesamtkosten 534 Taler)

1708: Der Westflügel, der bis dahin nur Emporen mit Männerständen hatte, erhielt Chorgestühl, sog. „Weiberstühle“, da es zu einem Mangel an Sitzplätzen gekommen war. Fortan sprach man von der „alten Weiberkirche“ und der „neuen Weiberkirche“.

Um 1730: Erweiterung des Altarraumes, Einbau einer weiteren Empore im Westflügel, neue Ausmalung der Kirche für 615 Taler.

FensterFenster20. September 1761: 100-jähriges Kirchjubiläum mit Fest- gottesdienst und Festumzug.
Schulkinder und arme Gemeindemitglieder bekamen Geldge- schenke.

1840: Erneuerung Chorgestühl und Fürstenstand, neue Ausmalung. (Kosten 1900 Taler) 1851/52 und 1856: erneute Erneuerung des Fußbodens und des Gestühls.

1851/52 und 1856: erneute Erneuerung des Fußbodens und des Gestühls.

1857: Einbau einer neuen Orgel. Die Kosten von 2200 Talern übernahm die politische Gemeinde Ruhla WA.

25./26.September 1861: Anläßlich des 200jährigen Kirch- jubiläums erhielt die Kirche ihre, aus Spenden finanzierte Turmuhr, die, abgesehen von einigen Restaurierungen, bis 1992 die Zeit angezeigt hat. Sie wurde 1992 durch eine moderne Funkuhr ersetzt, und von der Evangelischen Kirchengemeinde Ruhla dem Förderverein „Uhrentradition Ruhla e.V.“ als Dauerleihgabe überlassen. In den Jahren 2013 bis 2015 hat der Förderverein das Uhrwerk aufwendig saniert und ein Video von dem Ergebnis seiner Bemühungen veröffentlicht.

1880: Der Fabrikant Ottokar Ziegler stiftete die zwei gemalten Fenster des Altarraumes.